Die Wahl der richtigen Linux-Distribution für Ihren Server im Jahr 2025
3 Min. Lesezeit - 4. Juli 2025

Sie sind sich nicht sicher, welche Linux-Distribution Sie auf Ihrem Server einsetzen sollen? In diesem Leitfaden aus dem Jahr 2025 werden die Vor- und Nachteile von Ubuntu, AlmaLinux, Debian und anderen auf der Grundlage von Stabilität, Leistung und Support erläutert.
Die Wahl der richtigen Linux-Distribution für Ihren Server im Jahr 2025
Bei den Linux-Server-Distributionen gibt es kein Patentrezept. Die richtige Wahl hängt von Ihrer Arbeitslast, Ihrem Erfahrungsstand und Ihrem Bedarf an Kontrolle ab.
In diesem Leitfaden werden die gängigsten Linux-Distributionen für Serverumgebungen im Jahr 2025 aufgeschlüsselt, und es wird aufgezeigt, wo jede einzelne am besten geeignet ist.
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Warum die Wahl Ihrer Distribution wichtig ist
- Verfügbarkeit von Paketen: Einige Distros erhalten neue Versionen schneller als andere.
- Stabilität vs. Flexibilität: Enterprise-Distributionen legen den Schwerpunkt auf Stabilität, während andere modernste Funktionen bieten.
- Kompatibilität: Bestimmte Software-Stacks setzen ein bestimmtes Basis-Betriebssystem voraus.
- Support-Lebenszyklus: Einige Distributionen erhalten Sicherheitsupdates für mehr als 10 Jahre, andere nur für 2-3 Jahre.
Beliebte Linux-Distributionen für Server (und wann man sie verwenden sollte)
Ubuntu-Server
Am besten geeignet für: Allzweck-Server, Cloud-Bereitstellungen, Anfänger
- Riesige Community und Dokumentation
- LTS-Versionen (Long-Term Support) erhalten Updates für mehr als 5 Jahre
- Standardmäßig auf vielen Cloud-Plattformen (AWS, Azure, GCP)
- Umfassende Kompatibilität mit Software von Drittanbietern
Verwenden Sie es, wenn: Sie eine breite Kompatibilität und häufige Sicherheitsaktualisierungen wünschen, ohne Ihre eigenen Pakete zu verwalten.
Debian
Am besten geeignet für: Stabilität, Minimalismus und fortgeschrittene Benutzer
- Äußerst stabil, mit langsameren Paketaktualisierungen
- Ideal für langlaufende, wartungsarme Einsätze
- Großes Repository, weniger vorinstallierte Extras
- Große Gemeinschaft, aber weniger Unterstützung als bei Ubuntu
Verwenden Sie es, wenn: Sie ein stabiles, leichtgewichtiges System wollen und gerne etwas manuell einrichten.
AlmaLinux (oder Rocky Linux)
Am besten geeignet für: CentOS-Ersatz, Kompatibilität für Unternehmen
- Von der Gemeinschaft betriebener Nachbau von RHEL (Red Hat Enterprise Linux)
- Binärkompatibel mit RHEL ohne Lizenzierung
- Ideal für cPanel, WHM, Plesk oder alles, was für CentOS/RHEL entwickelt wurde
- Lange Support-Lebenszyklen (10 Jahre)
Verwenden Sie es, wenn: Sie Webhosting, Datenbankdienste oder interne Anwendungen bereitstellen, die Red Hat-Kompatibilität erfordern.
CentOS-Stream
Am besten geeignet für: Testen von auf RHEL ausgerichteten Umgebungen vor der vollen Produktion
- Rolling-Release-Modell, liegt bei Updates knapp vor RHEL
- Nicht ideal für kritische Produktionssysteme aufgrund möglicher Instabilität
- Gute Staging-Umgebung für RHEL-basierte Pipelines
Verwenden Sie es, wenn: Sie testen oder entwickeln gegen kommende RHEL-Versionen.
Arch Linux
Am besten geeignet für: Kundenspezifische, hochmoderne Systeme (nicht für die Produktion empfohlen)
- Rolling Release, immer auf dem neuesten Stand
- Vollständig anpassbar, standardmäßig minimal
- Erfordert manuelle Einrichtung und regelmäßige Aufmerksamkeit
Verwenden Sie es, wenn: Sie ein leistungsorientiertes Labor oder eine interne Entwicklungsumgebung betreiben, in der volle Kontrolle wichtiger ist als Stabilität.
Andere erwähnenswerte Produkte
- OpenSUSE Leap / MicroOS: Hervorragend geeignet für Unternehmensanwender oder transaktionale/unveränderliche Systeme
- Oracle Linux: Wird in einigen Unternehmen eingesetzt und enthält einen kompatiblen RHEL-Kernel mit optionalen Oracle-Erweiterungen
- Gentoo: Sehr anpassungsfähig, aber für die meisten Serverimplementierungen nicht geeignet
Beste Linux-Distributionen nach Arbeitsbelastung
-
Webhosting (z. B. WHM, cPanel, Apache/Nginx):<br>
AlmaLinux oder Rocky Linux
-
Cloud-basierte Bereitstellungen (AWS, GCP, Azure):<br>
Ubuntu Server oder Debian
-
Container und Microservices (Docker, Kubernetes):<br>
Ubuntu oder Debian
-
Langfristige Unterstützung und Zuverlässigkeit:<br>
AlmaLinux, Ubuntu LTS oder Debian
-
Leichtgewichtiger VPS oder ressourcenarmer Server:<br>
Debian oder Ubuntu minimal
-
Benutzerdefinierter Kernel oder modernste Tools:<br>
Arch Linux (wenn erfahren)
Video-Empfehlung
Titel: Linux Server: Welche Distro sollten Sie verwenden?!<br>
Channel: NetworkChuck<br>
Abschließende Gedanken
Bei der Wahl der richtigen Linux-Distribution geht es nicht darum, die "beste" auszuwählen, sondern das richtige Werkzeug für die jeweilige Aufgabe. Wenn Sie eine stabile, gut unterstützte Plattform suchen, die sofort einsatzbereit ist, sind Ubuntu LTS oder AlmaLinux eine gute Wahl. Wenn Sie erfahrener sind oder ein leichtgewichtiges, benutzerdefiniertes Setup benötigen, können Sie mit Debian oder sogar Arch gute Dienste leisten.
Bei jeder Distribution gibt es Kompromisse, und Ihre Wahl sollte die Umgebung widerspiegeln, in der Sie arbeiten, die Unterstützung, die Sie benötigen, und wie aktiv Sie sein wollen. Unabhängig davon, für welche Distribution Sie sich entscheiden, bleibt Linux eine der flexibelsten und leistungsfähigsten Plattformen für moderne Serverinfrastrukturen.

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